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11.12.2016

MAIN-CERT

EIN FACHZERTIFIKAT FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE DER INSTANDHALTUNG

 

Für wen ist Main-Cert gedacht?

Main-Cert wendet sich an Personen, die in der mittleren Führungsebene der Instandhaltung und des Industrieservice tätig sind. Dabei ist es unerheblich, ob das eigene Unternehmen die Instandhaltungsaufgaben für eigene Anlagen wahrnimmt, oder ob es als Dienstleister Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben für andere Unternehmen anbietet. Die Interessenten sollten mindestens 3 Jahre diese Führungsaufgabe ausführen. Die absolvierten Qualifikationswege sind für eine Teilnahme an dem Zertifizierungsverfahren nicht relevant.

Welchen Nutzen bringt Main-Cert?

Unternehmen können sicher sein, dass ihre Mitarbeiter die Normen und Verfahrensweisen für eine zielgerichtete Instandhaltung beherrschen und anwenden. Sie sind mit dem Zertifikat in der Lage, dies auch Ihren Geschäftspartnern und Auftraggebern nachzuweisen. Die Mitarbeiter erhalten mit dem Zertifikat einen Nachweis Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten im Führen von Instandhaltungs- und Industrieserviceaufgaben. Gerade wenn sie in diese Aufgaben „hineingewachsen“ sind, ist ein solcher Nachweis auch für zukünftige Entwicklungsstufen sehr hilfreich.

Was wird bei Main-Cert zertifiziert?

Im weitesten Sinne geht es hierbei um berufliche Kompetenzen für die Organisation von geeigneten Instandhaltungs- und Servicemaßnahmen. Dabei werden alle Bereiche – von der Ermittlung des Instandhaltungsbedarfes, über das Ersatzteilmanagement bis hin zur Arbeitssicherheit beleuchtet. Inhaltliche Orientierung hierfür bieten die jeweils geltenden DIN und EN Normen. Weitere Informationen bietet der beiliegende Auszug des Main-Cert Handbuches.

Was muss man beherrschen um das Zertifikat zu bekommen?

Es soll nachgewiesen werden, dass die erforderlichen Arbeitsaufgaben und Arbeitsabläufe im Zusammenhang mit der Wartung und Instandhaltung von Anlagen beherrscht werden. Dazu sollten die Normen bekannt sein. Es geht nicht darum, diese im Sinne einer Definition wörtlich wiedergeben zu können. Vielmehr soll die Umsetzung der Normen an Hand der eigenen Arbeitsaufgaben erläutert werden können. Verschiedene Begriffe aus den Normen müssen dazu jedoch bekannt und mit eigenen Worten erklärt werden können.

Wie läuft das Zertifizierungsverfahren ab?

Das Zertifizierungsverfahren gliedert sich in 2 Teile.

Teil 1: Ein computergestütztes Testverfahren an einem Tag (ca. 4 Stunden)

Teil 2: Ein Fachgespräch mit zwei Auditoren zu einem Fallbeispiel (eine Stunde Vorbereitung, eine Stunde Fachgespräch)

Im Teil 1 sind zunächst 55 Multiple Choise Fragen zu beantworten. Diese werden sofort am PC ausgewertet. Ist diese Hürde genommen, werden Sie für die 11 offenen Praxisfragen, die im Sinne von Textaufgaben beantwortet werden müssen, freigeschaltet. Die Auswertung erfolgt innerhalb von 2 Wochen. Nach erfolgreichem Bestehen des Teil 1 erhalten Sie die Einladung für den zweiten Teil – das Fachgespräch.

Wie können Sie sich anmelden?

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte das Anmeldeformular. Dazu reichen Sie einen beruflichen Lebenslauf und eine kurze Beschreibung Ihrer aktuellen Tätigkeit ein. Sie werden dann durch uns kontaktiert. In der Anmeldung finden Sie die Adressen und Kontaktdaten der MainCert Partner.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. Juni 2014 um 10:38 Uhr
 
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